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STAPA 2010
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STAPA 2010: Zukunft Berufsbildung
Am Donnerstag, 20. Mai 2010 fand im Zentrum Paul Klee die Schweizerische Tagung der Ausbildungs- und Personalverantwortlichen der Assekuranz STAPA statt. Der Einladung vom Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft VBV folgten etwas mehr als 100 Personen. Die Tagung stand unter dem Motto: Zukunft Berufsbildung.
Wie im Vorjahr fand die STAPA 2010 im Zentrum Paul Klee in Bern statt: Kommunikation, Kunst, Kultur, Kulinarik, Kreativität und Kontroverse Bildungsthemen – alles unter dem Dach „Klee“. Und wie im Vorjahr hiess auch 2010 einer der Gastreferenten Urs Berger. Der CEO der Mobiliar, Vize-Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV und Präsident der Kommission für Arbeitgeberfragen des SVV sprach im ersten Teil seines Referates über die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung für ein Unternehmen. Im zweiten Teil ging Urs Berger auf die aktuelle Situation zum SVV Projekt 2010 - Teil Bildung, ein. Bei diesem Projekt geht es darum, dass sich der Schweizerische Versicherungsverband neu aufstellt. Diese Projektarbeiten wirken sich auch auf den VBV aus. Wie die neuen Schnittstellen zum VBV aussehen könnten, wird zurzeit vom Vorstand SVV diskutiert und zum Entscheid vorbereitet. Berhard Jöhr, des. scheidender Präsident VBV, blickte bei sei seiner Präsidialadresse auf „7 Jahre Präsidium VBV“ zurück. Er sprach u. a. von einer Leistungspartnerschaft zwischen Führungsperson und Mitarbeiter. Diese Leistungspartnerschaft sei eine wichtige Komponente zum erfolgreichen Erreichen der gemeinsamen Ziele, so Jöhr. Anstelle von Joe Bättig, des. Präsident VBV, sprach Matthias Stettler, Geschäftsführer VBV, über das erneut erweiterte Leistungsangebot des VBV für die Branche. Ein Beispiel: Versicherungsvermitler VBV können sich neu zum „European Insurance Intermediary EII (eficert)“ qualifizieren lassen – ohne eine zusätzliche Prüfung zu absolvieren. (Weitere Informationen dazu unter www.eficert.eu.) Der neue Präsident VBV wird anlässlich der im Herbst stattfindenden Delegiertenversammlung gewählt. Matthias Stettler übergab am Schluss seines Referates den „Kunden des VBV“ das Wort und spielte einen Kurzfilm mit Absolventinnen und Absolventen der Bildungsgänge des VBV ab. (Sie können die Statements ab sofort auf www.vbv.ch sehen.) Dr. Ursula Renold, Direktorin Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT, präsentierte das Referat „Berufsbildung hat Zukunft“. Dass Berufsbildung tatsächlich Zukunft hat, zeigte Dr. Ursula Renold anhand von verschiedenen Resultaten aus Studien und Vergleichen mit dem Ausland. Die Direktorin des BBT sprach mit Überzeugung und fesselte das Publikum mit ihrer natürlichen und eloquenten Art.
Kurz vor der Mittagspause informierten Urs Rietmann und Dominik Wirth vom Kindermuseum Creaviva über den Workshop am Nachmittag. Die Gäste verfolgten die Worte der beiden Herren aufmerksam und ab und zu mit einem Lächeln auf den Lippen. Was würde da wohl am Nachmittag im Workshop Creaviva alles auf sie zukommen? Nach der Mittagspause wurden vier Gruppen gebildet. Jede Gruppe – geleitet von einer Fachperson des Creaviva - wurde in kleine Teams aufgeteilt und angeregt, mit den Hilfsmitteln wie Farbe, Papier, verschiedenen Zeichnungsmethoden usw. ein Kunstwerk zum Thema „Lebenslanges Lernen“ zu gestalten. Sichtlich begeistert über die Abwechslung entstanden einmalige Kunstwerke und jedes Team unterzeichnete auf der Rückseite des eigenen Werkes. Das ist eben auch STAPA – Kreativ, Keine Grenzen, Kind sein.
Nachdem sich die Teilnehmer wieder im Forum eingefunden hatten, startete das eigentliche Highlight des Tages: Die VBV-Arena. Claudia Zürcher, Leiterin Ressort Bildungspolitik Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz und Präsidentin Wirtschaftsbildung Schweiz moderierte die Arena mit dem Thema „Hat die Berufsbildung ausgedient?“. Die Gäste waren Dr. Ursula Renold, Direktorin BBT, Dr. Philipp Gonon, Institut für Gymnasial- und Berufspädagogik der Universität Zürich, Dr. Carlo Malaguerra, ehem. Direktor Bundesamt für Statistik BFS und Mitautor Weissbuch „Zukunft Bildung Schweiz“ sowie Matthias Stettler, Geschäftsführer VBV. Rudolf Strahm, Präsident SVEB, ehem. Nationalrat und ehem. Preisüberwacher musste sich leider kurzfristig für die VBV-Arena abmelden. Und die Arena hielt was sie versprach: interessante Diskussionen, viele Voten, anschauliche Vergleiche und weitere offene Fragen. Claudia Zürcher moderierte mit ihrer charmanten Art und trug so dazu bei, dass die VBV-Arena sowohl für die Podiumsteil-nehmer, wie auch für die Gäste zum echten Höhepunkt des Anlasses wurde.
Den Tagungsabschluss machte Matthias Stettler. Er dankte den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen und ihr Engagement für die Berufsbildung. Die Gäste verliessen die STAPA und konnten beim hinaus gehen alle aufgestellten Bilder des Workshops Creaviva begutachten. Für Interessierte fand nach dem offiziellen Ende der STAPA eine Führung durch die aktuelle Ausstellung von Paul Klee statt.
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