Der VBV ist ein dreisprachiger, nationaler Verband. Fachleute aus der Praxis engagieren sich im Milizsystem in der Verbandsarbeit. So ist der unabdingliche Praxisbezug gewährleistet.
Diese Fachleute sind als Referenten oder Prüfungsexperten oder als Mitglieder von Verbandsgremien, Redaktionskommissionen, Projektgruppen tätig. Die Geschäftsstelle in Bern koordiniert all die vielfältigen Aktivitäten.
Der VBV versteht sich als Kompetenzzentrum für die Berufsbildung und die überbetriebliche Aus- und Weiterbildung. Dabei fördert und koordiniert er die Berufsbildung innerhalb der Versicherungswirtschaft.
Die wichtigsten Aktivitäten des VBV sind u. a. auf folgende Ziele ausgerichtet:
- Der VBV unterstützt die Versicherungsgesellschaften in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden.
- Er stellt für die Mitarbeitenden der Versicherungswirtschaft ein entsprechendes Weiterbildungsangebot bereit.
- Er sorgt für eine qualitativ hochstehende Ausbildung der Lernenden.
- Er produziert bedarfsgerechte Lehr- und Lernmedien.
Die Ursprünge des heutigen Berufsbildungsverbandes der Versicherungswirtschaft VBV reichen bis 1936 zurück. Bereits 1937 führte die Schweizerische Kommission für Versicherungsfachprüfungen, die auf Initiative von Versicherungs-Generalagenten entstand, die erste eidgenössische Diplomprüfung durch. Für die generellen Belange der Berufsbildung im Versicherungswesen gründeten ebenfalls Generalagenten 1957 die Schweizerische Kommission für die Berufsbildung im privaten Versicherungsgewerbe. Der heutige Verband entstand 1979 durch die Fusion dieser beiden Kommissionen und trägt seit 1997 den Namen "Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft".