«Es macht für santésuisse Sinn, nicht alles selber anzubieten»

Hansjörg Setz ist Leiter Markt und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Concordia sowie Vorstandsmitglied des VBV. Die Concordia wiederum ist santésuisse angeschlossen, der führenden Branchenorganisation der Schweizer Krankenversicherer. Diese ist seit Kurzem Mitglied beim VBV.


Was war für santésuisse der Grund, Mitglied beim VBV zu werden? 

Für einen Branchenverband ist die Berufsbildung sehr wichtig. Es macht für santésuisse Sinn, ausgewählte Synergien zu nutzen und aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit dem VBV zu pflegen, welcher Bildungsleistungen für die gesamte Versicherungswirtschaft anbietet.

Wie erleben Sie Ihre Neumitgliedschaft und den Austausch mit dem Verband?

Aktuell stehen verschiedene Bildungsreformen an. Damit ergibt sich auch die Chance, die verschiedenen Angebote gut aufeinander abzustimmen. Santésuisse ist gerade in die Reformarbeit beim Versicherungsvermittler sehr gut eingebunden. Beim VBV wiederum kommen die Kompetenzen aus der Privatassekuranz und weiterer Partner zusammen und werden zu tragfähigen Produkten gebündelt.

Was erwarten/wünschen Sie als Vertreter der Krankenversicherer sich vom VBV und von Cicero?

Wir wünschen uns, dass die Besonderheiten der Kranken- und Unfallversicherung bei der Bildungsentwicklung sinnvoll berücksichtigt werden. Ganz wichtig ist uns auch, dass das lebenslange Lernen gefördert wird. Denn das dient letztlich dazu, dass die gesamte Versicherungswirtschaft höchste Qualität in ihren Dienstleistungen anbieten kann.